Sommerfrische, schattige Plätze & Sohns-Weine

Liebe Wein-Freunde,

Samstag, 06. Juli 2019, 19:00 Weingut Sohns, Nothgottestraße 33, Geisenheim

Sommerfrische? Das ist es, was die Brüder Grimm im Deutschen Wörterbuch als „Landlust der Städter im Sommer“ definierten. Die meisten von uns sind zwar keine Städter, aber die Rekordtemperaturen im Juni haben unsere Lust auf ein eine sanfte Brise, etwas Schatten, das leise Plätschern eines Brunnens und ein guten kühlen Wein sicherlich befeuert.

So trifft es sich wunderbar, dass uns beim diesjährigen Sommerfest im Weingut Sohns, ein Abend voller Sommerfrische erwartet. Draußen auf der Terrasse mit Blick über die sattgrünen Weinberge Geisenheims oder drin, vor Sonne und praller Hitze geschützt, das Weingut Sohns widmet sich an diesem Abend ganz und gar den Geisenheimer Weinreimern.

Angefangen mit einem Begrüßungssekt, über die kleine Weinprobe, die uns Pascal Sohns präsentieren wird, dem sommerfrischen, leichten Dreigang-Menü, das Madeleine Rall (das Treppchen, Walluf) für uns zaubert, bis hin zu den Tischweinen – alles die pure Rheingauer Landlust.

Auf einen sommerlichen Abend mit Ihnen freuen sich

 Donate Krappe                                                          Michaela Eser
– Oberreimer –                                                      – Zeremonienmeister–

Zur Sommerfrische im Weingut Sohns am Samstag, den 06. Juli 2019 um 19:00 im Weingut Sohns, Nothgottesstraße 33, 65366 Geisenheim melde Sie sich bitte an unter oberreimer@geisenheimerweinreimer.de

Mitglieder     25,00 EUR
Gäste      30,00 EUR
Ihr Beitrag umfasst: Weinprobe, Begrüßungssekt, Sommerliches Dreigangmenu und Tischwein. Bitte wählen Sie, ob Sie zum Hauptgang Lachs oder Geflügel möchten  

„Heisseste“ Geisenheimer Wein-Lagen-Wanderung

Es war insgesamt die 6., allerdings erst die zweite, bei der Winzer aus allen drei weinbautreibenden Stadtteilen Geisenheims dabei waren: GeisenheimMarienthalJohannisberg.

Startschuss zur bisher heißesten Weinwanderung gab Geisenheims Bürgermeister Christian Aßmann.

Versorgung mit Mineralwasser & Brötchen unterwegs übernahm Bernward Herrmann, Mitglied Vorstand der Geisenheimer Weinreimer. Hitzebedingt eine kleine Runde Wanderer, alle 25 Teilnehmer kamen gut wieder am Ausgangspunkt oder in einer der Straußwirtschaften am (Rück)-Wegesrand an.

Die Infos rund um Geisenheim und einige grundlegende Schlückchen zum Thema Weinbau schenkte die Rheingauer Kultur- und Weinbotschafterin Jacqueline Palzer ein.

Mit dabei waren folgende Winzer/ Weingüter an 7 Wein-Haltepunkten:

– Sektmanufaktur Bardong, Rheingau Riesling brut
traditionelle Flaschengärung (als Auftakt am Rheinufer)
– Weingut der Hochschule Geisenheim
– Weingut George, Geisenheim, Jutta Wagenitz
– Weingut Dillmann, Geisenheim, Marius Dillmann 
– Biebers Weinkultur, Geisenheim, Stefan Bieber
– Weingut Graf-Müller, Geisenheim, Matthias Müller
– Weingut Tannenhof, Marienthal, Jürgen Schmitt
J’s Weinhaus, Johannisberg, Sebastian Kammerer
– Weingut Prinz von Hessen, Johannisberg, Yvonne Ther
– Weingut Johannishof Eser, Johannisberg, Johannes Eser
– Weingut Hanka, Johannisberg, Veit Hanka
– Weingut von Mumm, Johannisberg Michel Städter
– Weingut Schluss Johannisberg, Michel Städter

15 Winzer aus Geisenheim, Marienthal und Johannisberg laden am Samstag, 29. Juni, gemeinsam mit den Geisenheimer Weinreimern zur Geisenheimer Weinlagenwanderung – 1 Sekt und 14 Weine und 12 km – ein.

Die Tour „Vom Rhein zum Goetheblick“ führt durch die Weinlagen der Internationalen Stadt des Weines und der Reben. Nach dem Begrüßungssekt am Weinprobierstand am Rhein gibt der Geisenheimer Bürgermeister Christian Aßmann den Startschuss für die Wanderung.

Ab 13.30 Uhr geht es am Schlossgarten vorbei durch Stadt und Hochschule Geisenheim University, über Rothenberg und Morschberg bis zum Goetheblick auf dem Johannisberg.

Entlang der Rebenroute schenken vierzehn Winzer an sieben Stationen je einen Wein aus.

Jacqueline Palzer, Rheingauer Kultur- und Weinbotschafterin, Marius Dillmann, Mitglied im Vorstand der Geisenheimer Winzer und Michel Städter, Mitglied im Vorstand der Johannisberger Winzer und Donate Krappe, Oberreimerin begleiten die Wanderung.

  • Sektmanufaktur Bardong
  • Weingut der Hochschule Geisenheim University
  • Weingut George
  • Weingut Gebrüder Grimm
  • Hof Rheinblick
  • Weingut Tannenhof
  • Weingut Graf-Müller
  • Weingut Dr. Fehlow
  • Weingut Prinz von Hessen
  • J’s Weinhaus & Sektkeller Johannisberg
  • Weingut Abteihof St. Nikolaus, Johannes Eser
  • Weingut v. Mumm
  • Weingut Schloss Johannisberg

Die Wanderung (12 Kilometer, 100 Höhenmeter) dauert inklusive sieben Probenstopps etwa vier Stunden. Die Teilnahme kostet 15 Euro p.P. (inklusive 1 Sekt, 14 Weine, Mineralwasser, Brot & Geisenheim Glas). Anmeldung ist nicht nötig! Die Tour findet bei jedem Wetter statt. Informationen unter www.geisenheimer-weinreimer.de.

Start: Weinprobierstand am Rheinufer, 15 Euro (inkl. Sekt und Weine, Mineralwasser & Geisenheim Glas)
29.6.2019, 13:30 Uhr
Beitrag: € 15,00

Wenn 2 gemeinsam feiern, freuen sich alle

25 Jahre Lorcher Weinjunker, 30 Jahre Geisenheimer Weinreimer
Samstag, 25. Mai 2019 18:30 Weingut Graf von Kanitz, Rheinstraße 49, 65391 Lorch

Liebe Weinfreunde,

im Laufe einer langjährigen Freundschaft wächst man zusammen, man wird vertrauter miteinander, immer mehr gemeinsame Bekannte und Freunde treffen sich bei einer Familienfeier. Lorcher Weinjunker und Geisenheimer Weinreimer sind im Laufe der Jahre zu guten Freunden geworden, deshalb feiern wir unseren „55zigsten“ Geburtstag natürlich zusammen. Eine Feier im Zeichen von gemeinsamem Genuss und Gesprächen.

Wir starten mit einem Sektempfang im Weinkeller des Weinguts Graf von Kanitz in den Abend und halten einen Moment Rückschau, wie unsere Freundschaft entstand, bevor die Feier in der Vinothek des Weinguts, eine Treppe höher, weitergeht.

Wenn zwei Weinfreunde zusammen feiern, dann wird der Weingenuss verdoppelt, sprich Lorcher und Geisenheimer Winzer haben die jeweils besten Weine aus ihren Kellern geholt; die edlen Tropfen werden uns von Thomas Rink und Ayla Serbes vorgestellt.

Für den kulinarischen Genuss sorgt die Küche des Hilchenhauses, die uns mit korrespondierenden Leckereien zu den Weinen verwöhnen wird.

  Donate Krappe                                                          Michaela Eser
– Oberreimer –                                                      – Zeremonienmeister–

Damit wir alle sorglos feiern können, ist ab Geisenheim ein Fahrservice organisiert, bitte kreuzen Sie an, ob und von wo aus, Sie mitfahren möchten (s. unten).

Zum 55zigsten Geburtstag der Lorcher Weinjunker & der Geisenheimer Weinreimer im Weingut Graf von Kanitz, am Samstag, den 25. Mail 2019 um 18:30, melde ich mich/ wir uns an:

40,00 EUR   als Mitglied
45,00 EUR   als Gast

Ich/Wir möchten den Fahrservice in Anspruch nehmen für … Personen; ich/ wir steigen zu am Haltepunkt:

  • Bahnhof Geisenheim
  • Blumenstraße Marienthal
  • Haltestelle Schloßheide, Johannisberg

Ihr Beitrag umfasst die Begrüßungssekte, mehrteilige Weinprobe, kulinarische Köstlichkeiten, Mineralwasser & Fahrservice.

Das Frühlingsplus-unsere Schlemmerwocheneröffnung

Weingut Tannenhof, Geisenheim-Marienthal
25. April, um 19:15 Uhr
Weinkellerei C&C, Dr. Cordula Fehlow & Cornelia Schimpf

Liebe Weinfreunde,
sicher haben Sie schon von einem neuen Verkaufskonzept gehört, das sich Pop-Up-Store (ein Laden, der überraschend auftaucht) nennt; für kurze Zeit öffnet irgendwo ein kleines Geschäft, das ganz besondere Dinge im Angebot hat. Von dieser Idee haben wir uns inspirieren lassen und öffnen, gemeinsam mit der Weinkellerei C&C, eine Pop-Up-Straußwirtschaft für einen Abend:
unsere Eröffnung der Rheingauer Schlemmerwoche!

Das Weingut Tannenhof in Geisenheim-Marienthal verwandelt sich an diesem Abend in eine Straußwirtschaft, in der Tradition und Moderne aufeinandertreffen. Moderiert von unserer Mitgliedswinzerin Dr. Cordula Fehlow begeben wir uns auf eine frühlingsfrische „Wanderung“ durch die Weinkellerei C&C, deren Wegmarken jeweils ein Wein bildet. Hinter jeder Biegung etwas Vertrautes oder etwas Neues.
Auf „halbem Weg“ werden wir uns mit einem Schlemmerwochenteller stärken, der mit allerlei bekannten und überraschenden Leckereien aus dem Rheingau aufwartet. Zusammengestellt wird die Wegzehrung von unserem Mitgliedsweingut Gisela & Jürgen Schmitt.
Schlemmen wir los
Donate Krappe             Michaela Eser
-Oberreimer- -Zeremonienmeister-

Zur Schlemmerwocheneröffnung im Weingut Tannenhof in Geisenheim-Marienthal, am Donnerstag, den 25. April 2019 um 19:15, melde ich mich/ wir uns an:
Mitglied: € 27,50
Gäste:     € 30,00

Ihr Beitrag umfasst den Begrüssungssekt, Weinprobe, Tischwein, Mineralwasser und Rheingauer Schlemmerteller.

Anmeldung bis spätestens Dienstag, den 22.04.2019
oberreimer@geisenheimerweinreimer.de

Edle Weine „durch die rosa Brille gesehen“

Weinfreundeskreis der Geisenheimer Weinreimer lud zu Rosé-Weinprobe ein

Geisenheim. (sf) – Ganz in Rosa war die Dekoration im kleinen Saal des evangelischen Gemeindezentrums ge- halten, kein Wunder, schließlich lautete der Titel der ungewöhnlichen Weinprobe, die hier vom Weinfreundeskreis der Geisenheimer Weinreimer veranstaltet wurde „Durch die rosa Brille gesehen“. Im Mittelpunkt standen ein Dutzend außergewöhnliche Rosé-Weine aus Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien.

Die Idee zu der Rosé-Probe hatten die Weinreimerinnen, Oberreimerin Donate Krabbe und Zeremonienmeisterin Michaela Eser. Beide hatten auch die Weine für den Abend besorgt und la- gen damit vollauf richtig, wie die ein- deutigen Reaktionen der teilnehmen- den Weinreimer zeigten. „Die Weine haben nicht nur so manchen Kritiker überzeugt, auch die Rheingauer Weinprinzessin Sophie Egert tat ihr übriges. Sie hat sozusagen „voll ins Rosé ge- troffen“, resümierte Michael Eser. Die royale Weinrepräsentantin hatte die Moderation des Abends übernommen und mit Charme und Fachwissen die einzelnen Weine vorgestellt und die Besonderheiten der Rosé-Weine er- läutert. So ging sie auch auf verschiedenen Herstellmethoden für Rosé- Weine ein und erläuterte die Vor- und Nachteile, wie man einen Rosé herstellen kann. Wie beim Saignée-Verfahren mit Saftabzug bei der Rotweinberei- tung: „10 bis 20 Prozent des vergären- den Rotweins werden hier abgezogen und separat ausgebaut. Die Farbe ist jedoch bei dieser Methode, die auf französisch „Aderlass“ bedeutet, je nach Sorte schwierig zu steuern. Der Wein hat zum Teil unerwünschte Bitterstoffe und ist oft dünn wegen der fehlenden Mineralstoffe“. Die Abpress- Methode werde in der Provence bevor- zugt vor allem, wenn die Weine für Rotwein zu hohe Mostgewichte, Fäulnistöne oder Braunfärbung vorweisen würden. Die Mazerations-Methode hingegen sei eine gezielte Produktion aus gesundem Material und würde eher wenig praktiziert in Deutschland. Zum einen wegen des Rotwein-Boomes, aber auch weil es eine Preisfrage sei. Schließlich erläuterte Sophie Egert auch die Methode Medoc mit der Zugabe von zusätzlich 20 Prozent Trester und Kämmen, um mehr Gerbstoffe zu erhalten, die Macertion Carbonique bei der zur Steigerung der Fruchtigkeit unverletzte Trauben in einem luftfrei mit CO2 gespülten Raum vergären und die

Kaltmazeration mit dem Aufschluss der Maische, um mehr primäre Traubenaromen auszulaugen, noch bevor die Gärung in Gang kommt. Selbst Weinfachfrauen wie Michaela Eser konnten hier was lernen, wie sie bestätigten: „Besonders, wenn es um die Herstellungsweisen in Frankreich ging“.

„Die Moderation war großartig, wir können uns sehr glücklich schätzen, dass wir Sophie Egert für diesen Abend gewinnen konnten. Zumal ich sie nicht nur als „Rheingauer Weinprinzessin“ angefragt habe, sondern kompetente, sympathische und fachlich absolut versierte Jungwinzerin“, so Michael Eser hocherfreut. Und dass die Moderatorin dann sogar noch einen Überraschungswein, einen sehr feinen 2018er Blanc de Noir Spätburgunder trocken aus dem Rheingau mit- gebracht hatte, erfreute alle Gäste. Aufmerksam lauschten sie Sophie Egerts Ausführungen über den Unterschied zwischen Rosé, Weißherbst, Blanc de Noir, Schillerwein, Rotling und Rotgold. Auch die vorgestellten Weine konnten nicht unterschiedlicher sein. Hier konnte man sehr gut die verschiedenen Charakterzüge der einzelnen Anbau- gebiete und Länder erkennen. Während der Spanier, ein 2017er Salamandra Rosa trocken El Alba Lurton, der Italiener, ein 2017 Sartori Rosato, trocken Casa Vinicola Sartori, Verona, und der Chilene, ein 2018 Vermilion, trocken Miguel Torres, auch mit viel Alkohol auftrumpfen konnten und somit einen kräftigen Obstkorb mitbrachten, waren die Pfälzer und Rheingauer Wei- ne doch filigran und leicht fruchtig, schmeckten nach Sommerfrüchten und machten den Urlaub zum greifen nah. Der Franzose, ein 2018 AOC Tavel rosé, trocken Domaine Come-Loup von der Rhone war ebenfalls einfach toll: Himbeere und Melone machten ihn zu einem wirklich hervorragenden Wein. Der Sächsische Rosé, ein 2017 Sächsischer Landwein rosé, trocken vom mit Familie Eser befreundeten Weingut Kretschko in Radeberg war gegen alle Erwartungen eine reine Fruchtbombe. Zum krönenden Abschluss gab es noch eine 2002er Spätburgunder Weißherbst Auslese vom Weingut Graf-Müller aus Geisenheim, die einfach himmlisch schmeckte. „12 : 0 für den Rosé“, war dann von den Gästen zu hören, die sich teilweise passend zum Abend in der Farbe Rosé gekleidet hatten. „Wer diesen Abend nicht erlebt hat, der hat was verpasst“ lautete das Resümee und auch der Rheingauer Tapas-Teller mundete bestens.  

Rheingau Echo online 03.04.2019

Durch die rosa-rote Brille betrachet – Rosé-Weine

etwas zögerlich hat er sich in der ersten Märzhälfte noch gezeigt, doch nun blühender blüht er uns mit Macht ins Haus: weiß, gelb und vor allem zart-rosa duftig vertreibt der Frühling das winterliche Einheitsgrau. Und wir Geisenheimer Weinreimer? Wir setzen ein spezielles „Brillenglas“ ein, um den Frühling zu begrüßen, denn unsere Augengläser sind Weingläser. Dabei spannen wir den Farbbogen vom Westen Kanadas, über den Süden Europas, streifen durch die mit zartrosa Mandelbäumchen bestandenen Weinberge in deutschen Weinbaugebieten bis wir in unserem Rheingau ankommen. Ein Farbreigen vom poppigen Pink bis zum blassesten Rosa erwartet uns ebenso wie die Fruchtaromen von Litschis, Cranberries,  Wassermelonen, Wildkirschen, Himbeeren …
Durch den Farb- und Weinreigen führt uns die Rheingauer Weinprinzessin Sophie Egert; sie verrät uns nicht nur, auf welche unterschiedliche Weise die Farbe in den Wein kommt, sondern versorgt uns auch mit dem einen oder anderen Häppchen an Information über die Gebiete, aus denen die Roséweine stammen.
Da gerade die Rede von Häppchen war, damit wir nicht hungrig in den Frühling starten, erwarten uns als kleine Stärkung Rheingauer Tapas.

Wir freuen uns, zusammen mit Ihnen den Frühling zu beginnen
      Donate Krappe                 Michaela Eser
– Oberreimer –               -Zeremonienmeister–

Zum Frühlingsstart „durch die rosa-rote Brille betrachtet“ am Samstag, den 30.März 2019 um 19:00 im evangelischen Gemeindehaus, Winklerstraße 89, Geisenheim melde ich mich/ wir uns an:
Mitglieder  € 30
Gäste        € 35
Ihr Beitrag umfasst die Weinprobe, Begrüßungssekt, Mineralwasser und Häppchen.

Anmeldung bis Freitag, den 29.03.2019 über die
oberreimer@geisenheimerweinreimer.de E-Mail-Adresse.

Da lachte das Herz der Sektfreunde

24.11.2018
– Ein Bericht von Sabine Fladung vom 24.11.2018 in rheingau.de

Weinmesse und „Trophy“ der Geisenheimer Weinreimer ist ein Muss für Weinliebhaber von nah und fern/Diesmal im Hörsaal 32 der Hochschule

Geisenheim. (sf) Ausnahmsweise in der Hochschule Geisenheim zu Gast: die Geisenheimer Weinpräsentation ist jedes Jahr im Herbst ein Muss für alle echten Weinfreunde. Bereits zum 15. Mal konnten am letzten Sonntag in der Geisenheimer Scheune Gäste von nah und fern die Einzigartigkeit und Vielfalt der Geisenheimer Weine genießen. Das wurde dann auch gebührend gefeiert und die Gäste strömten von überall her in den schön vorbereiteten Hörsaal 32, um die besten Tropfen der Geisenheimer Winzer ausgiebig in der von den Geisenheimer Weinreimern ausgerichteten Geisenheimer Weinpräsentation zu kosten. Mit dabei in diesem Jahr waren Weingüter: Dillmann, Fehlow, Freimuth, George, Graf-Müller, Grimm, Hochschule Geisenheim University, Hof Rheinblick, Klose Werk2, Sohns und Tannenhof und Trinks-Trinks!, für den feinperlenden Genuss sorgt die Sektmanufaktur Bardong www.bardong.de/. Und natürlich waren auch fast alle Winzerinnen und Winzer wieder persönlich anwesend.

Ganz besonders charmant ausgeschenkt wurden die Trophy-Weine in der Blindverkostung: die Juvenalen der Weinreimer, die junge Garde der Weinbruderschaft, zu denen auch die Geisenheimer Weinmajestäten gehören, kredenzten die Weine der 13. Geisenheim Trophy, die in diesem Jahr ganz im Zeichen des prickelnden Rieslingsekt brut stand. Auch die Geisenheimer Weinkönigin Ayla Serbes und ihre Vorgängerin Anja Will freuten sich über viele interessierte Besucher bei der Blindprobe.

Mit der Präsentation und der Trophy haben die Geisenheimer Weinfreunde ein Podium geschaffen, auf dem Weinfreunde, auch von außerhalb der Stadtgrenzen, Gelegenheit haben, ihre Kenntnis und ihr Wissen über die Einzigartigkeit Geisenheimer Weine zu verbessern und zu vertiefen. „Es ist unser Ziel, neue Freunde für die Stadt Geisenheim und den Geisenheimer Wein zu gewinnen“, erklärte die Oberreimerin und erste Vorsitzende der Geisenheimer Wein-Reimer Donate Krappe und zitierte damit auch die Satzung der Weinbruderschaft, die sich zur Aufgabe gemacht habe, den Weinanbau und das Image der Stadt Geisenheim gleichermaßen zu fördern. „Dieses Ziel der Geisenheimer Weinreimer ist ein sehr gutes Beispiel für ein erfolgreiches Zusammenwirken mit den ortsansässigen Geisenheimer Winzern“, meinte auch Bürgermeister Christian Aßmann, der die Messe zusammen mit Donate Krappe eröffnet hatte. Aßmann freute sich über die gelungene Veranstaltung mit viel Werbepotential „für unsere liebenswerte Lindenstadt als internationale Stadt der Rebe und des Weines“. Schirmherr der Weinpräsentation war wieder schon in den letzten Jahren der Geisenheimer Weinreimer und Landrat des Rheingau Taunus Kreises, Frank Kilian.

Überhaupt landeten die Geisenheimer Weinreimer wieder mal einen vollen Erfolg am vergangenen Sonntag mit ihrer schon zum Fixpunkt für alle Weinfreunde gehörenden „Geisenheimer Weinpräsentation“. Schon gleich zu Beginn der Weinmesse stürmten die Weinfreunde den Hörsaal 32 in der Hochschule Geisenheim: allein in der ersten Stunde zählte die Gastgeber schon über 60 Besucher. Hier traf man sich beim Wein probieren und fachsimpeln an den Ständen der diesmal 12 Geisenheimer Winzer und auch die genossen es sichtlich, mit den Gästen Gespräche zu führen und standen jedem gerne bei Fragen zur Verfügung. Die gab es reichlich, die vielen Gäste von nah und fern, die die Weinreimer begrüßen konnten, darunter auch Besucher aus Wiesbaden, Mainz und Frankfurt zeigten sich sehr interessiert an den vorgestellten Rebensäften. Da gab es sogar Besucher, die mit einem Clipchart unterwegs waren und die einzelnen Weine „abhakten“ und für sich selbst „benoteten“. Auch einige junge Studenten der Hochschule waren gekommen, um die guten Geisenheimer Rebensäfte kennen zu lernen. Doch egal, welchen Weg man auf sich genommen hatte: alle Gäste an diesem Nachmittag waren von dem großen Angebot und vor allem von der Möglichkeit, zum 13. Mal die „Geisenheim Trophy“ zu vergeben, begeistert.

Denn im Rahmen der vor einigen Jahren um die „Trophy“ erweiterten Messe hatten die Weinfreunde nicht nur Gelegenheit, das große Geisenheimer Weinspektrum fast aller einheimischen Winzer zu testen, die Vielfalt der Weine zu genießen, die Winzer vor Ort persönlich kennen zu lernen und mit Weinfreunden zu diskutieren, sondern auch einen ganz eigenen Lieblingssekt zu küren. „Das hatte ich mir schon lange gewünscht“, erklärte Donate Krappe, die Oberreimerin der Geisenheimer Weinreimer als bekennende Sektliebhaberin. Zum „kleinen Jubiläum“ im 15 Jahr der Weinmesse sei es nun gelungen. Und natürlich stellten die Geisenheimer Weinreimer eine anonyme Präsentation der Sekte in der Blindverkostung sicher: die Flaschen waren gut mit Alufolie ummantelt, so das man weder an der Kapsel noch am Etikett erkennen konnte, was ins Glas kam. Am Ende der Veranstaltung werden die jeweils drei Sekte mit den meisten Stimmen mit der „Geisenheim Trophy“ ausgezeichnet“, erklärte Donate Krappe. Für viele Besucher war die Blindverkostung dann auch erstes Anlaufziel und in diesem Jahr ein besonderes Highlight ist. Die Vorstandsmitglieder der Juvinalen Ayla Serbes, Anja Will und Katharina Zartner schenken die Sekte nicht nur aus, sondern beantworten auch fachkundig Fragen rund um den Sekt. Natürlich wussten auch sie nicht, welcher Winzer sich hinter welchem Sekt verbirgt, dies Geheimnis wurde erst am Ende der Weinpräsentation gelüftet. Zum Abschluss des Tages war dann klar: Platz 3 und Bronze ging an Weingut Graf-Müller für einen 2016 Rheingau Riesling brut, die Nr. 7 in der Blindverkostung. Silber bekam die Sektmanufaktur Bardong für ihren 2012 Rüdesheimer Burgweg Riesling brut, klassische Flaschengärung, die Nr. 8 in der Blindverkostung und Gold ging an das Weingut Dillmann für seinen 2016 Rheingau Riesling brut, klassische Flaschengärung, die Nr. 1 in der Blindverkostung. „Allerdings versektet von Sektkellerei Bardong“, wie der glückliche Gewinner, Marius Dillmann, nicht unerwähnt ließ.

Wer sein Votum abgegeben hatte und den ausgefüllten Stimmzettel in die Wahlurne geworfen hatte, hatte die Chance am Ende des Nachmittags eine Kiste bester Rheingauer Riesling Sekte mit nach Hause zu nehmen. Den Gewinner ermittelte die Geisenheimer Weinkönigin Ayla Serbes.

Ein besonderes Lob an diesem Tag ging auch wieder an die Vorstandsrunde der Geisenheimer Weinreimer, die Weinpräsentation vorbereitet hatte und auch während des ganzen Nachmittags für die Besucher da war: allen voran Bernward Herrmann und Oswald Semmler, die „Geheimnisträger“ der Geisenheimer Weinreimer, die als einzige wussten, hinter welcher Sektflasche sich welcher Winzer verbirgt. Schatzmeister Thomas Magnus und Schreibmeister Dr. Rolf-Georg Rauscher wechselten sich an der Tageskasse ab. Vorstandsmitglied Angela Schneider und Lizzy Semmler sorgen für Gläser, Brot und Wasser, damit die Gaste sich ganz dem Weingenuss und dem Gespräch mit den Winzern widmen konnten.